Ab wann ist man ein Freak?
Die meisten Leute denken, dass ein Freak sich ausschließlich für Elektronik und Computer interessiert. Doch eigentlich ist jeder, der sich mit einer übermäßigen Intensität für etwas interessiert, den größten Teil seiner Freizeit damit verbringt und über nichts anderes redet, ein Freak. Ganz gleich ob es sich dabei ums Programmieren von Computerspielen, um Autos, Haustier- oder Blumenzucht handelt.
Ich jedenfalls kenne außer Computerfreaks auch einen Straßenbahnfreak, dessen jedes zweite Wort Kurzschlussläufermotor heißt, einen Schlangenfreak und einen Kaktusfreak. Die ein oder andere Beads – „Freakin“ ist mir übrigens auch schon über den Weg gelaufen.
Die Frage ist ja eigentlich: ab wann beginnt man ein Freak zu sein? Ist eine Frau, nur weil sie hunderte von Schuhen zuhause rumstehen hat, denn schon ein Schuhfreak oder ein Mann, der gern und viele Ketten, Ringe und Armbänder trägt, gleich ein Schmuckfreak? Da! Seht Ihr: Sobald es um modische Dinge geht, spricht man nicht vom „Freak“, auch wenn sich das ganze Tun und Handeln danach richtet.
Hat aber jemand zuhause 50 Computer rumstehen oder sammelt Radios und Fernseher, dann ist er gleich ein Freak. Nur weil er äußerlich ein wenig freaky aussieht. Die meisten Freaks können aus ihrem Spezialwissen jedoch einen Beruf machen, als Programmierer oder Elektrontechniker arbeiten, wohingegen man durch das Sammeln von Schuhen oder Schmuck niemandem sonst große Dienste erweisen kann. Macht euch mal Gedanken darüber, wie die Welt wohl aussehen würde, wenn es keine Freaks gäbe! Ob wir dann wohl Computer und Internet hätten, ob man sich so bequem und einfach jeden Weg per GPS oder von einem Ekiosk zeigen lassen könnte? Wahrscheinlich nicht. Eindeutig sind die Freaks die wichtigsten Köpfe in der modernen Technik, denn sie können nicht nur Visionen entwickeln, sondern diese auch umsetzen.