Zwischen praktischer Kleidung und persönlichem Ausdruck
Dass wir als Technik- und Computerfreaks kein besonders gutes Händchen für Styling und Outfits haben, wollen wir hier ja gar nicht bestreiten. Unsere Klamotten sind zwar nicht besonders schick und passen auch nicht immer zusammen, aber dafür sind sie umso praktischer. Und schließlich gibt es auch Tausende von Prints und Logos für T-Shirts, mit denen man dennoch die Blicke auf sich ziehen kann, und um sich von anderen Nerds in ähnlichem Schlabberlook zu unterscheiden.
Praktisch und bequem müssen vor allem die Hosen sein, damit beim stundenlangen Sitzen vor dem PC nichts kneift oder drückt. Also trägt man im Sommer eine schöne bunte Bermuda und in der kälteren Jahreszeit eine bequeme Stretchjeans oder andere weit geschnittene Hosen. Darüber zieht man dann bunt bedruckte T-Shirts oder Sweat-Shirts an, über die man bei Bedarf auch noch eine Kapuzen- oder Fleecejacke werfen kann. An die Füße gehören natürlich Turnschuhe, aber wenn‘s schnell gehen soll, tun es auch ein paar Badelatschen. Das Beste an diesem Bekleidungsstil ist, dass er sowohl von Girls, als auch von Boys gleichermaßen getragen werden kann. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Herren und Damen Pullover oder anderen Kleidungsstücken nach Geschlechtern. Das ist sehr praktisch, denn so kann man sich untereinander auch mal mit den Klamotten aushelfen. Wenn ich mal zu lange mit meiner Freundin vor dem Computer saß und dort gepennt habe, kann ich mir am nächsten Morgen einfach etwas aus ihrem Kleiderschrank überziehen, und es passt alles.
So praktisch wie den Kleiderschrank kann man auch den Rest der Wohnung einrichten, ohne dabei auf einen persönlichen Stil verzichten zu müssen. So sollte jeder auch ruhig schon von außen sehen, dass hier ein Freak wohnt, dem das kommerzielle Modediktat am A… vorbeigeht. Dazu hängt man sich statt Gardinen ein großes bedrucktes Tuch ans Fenster, mit dem man die anderen gleich warnen kann: Achtung: Hier ist eine Nerd-Bude!
Naja, jeder hat aber auch so seine Schwächen. Zum Beispiel stehe ich auf schöne Titanringe und trage jeden Tag einen anderen. Mein bester Kumpel liebt Schnürsenkel in leuchtenden Neonfarben und ein anderer hat einen totalen Basecap-Fimmel. Aber so wissen wir auch immer, was man dem anderen zum Geburtstag schenken kann. Oder zu Weihnachten, was ja auch schon wieder vor der Tür steht.