Mit Mode gegen den Strom
Menschen sind unterschiedlich. Das war schon immer so und soll auch so bleiben. Nicht alle Mädchen lieben Ballett und Pferde und nicht alle Jungs wollen immer unheimlich “cool” rüberkommen. Das heißt besonders für junge Menschen, das heißt Teens, dass nicht alle immer modetechnisch mit dem Strom schwimmen. Dennoch gibt es einige Trends und mit ihnen Gegentrends unter den Jugendlichen, die sich abzeichnen und beobachten lassen.
Der extravagante “Emo”:
Der Begriff des “Emo” ist relativ neu und bezeichnet einen Jugendlichen, egal ob männlich oder weiblich, der mit seiner Kleidung und seinem Auftreten ausdrücken möchte, dass er alles andere als brav und angepasst ist. Man könnte den “Emo-Look” auch als Lebensstil auffassen, der seinen Ausdruck in schwarzer Kleidung mit knallig bunten Accessoires findet. Dunkel umrahmte Augen zu blasser Haut und schwarzen, in die Augen hängenden Haaren, komplettieren das Outfit eines Jugendlichen, der sich als “Emo” bezeichnet.
Der Individualist:
Der Individualist, wie sein Name schon andeutet, ist mit seinem Kleidungsstil im Grunde nicht zu klassifizieren. Er kann in exotischen Secondhand-Läden fündig werden, den Look der 60er lieben oder einfach ein Faible für spezielle Farbkombinationen haben. Im Grunde ist es sein Geschmack, der einfach von dem der meisten anderen um ihn herum abweicht. Was dem einen am individuell gekleideten Jugendlichen als interessant und anders auffällt, mag der andere zu überladen oder unästhetisch finden. Wechselnde individuelle Tendenzen im Kleidungsstil eines Jugendlichen können auch sehr wichtig für seine Entwicklung sein. Und als Teenager ist man schließlich erst auf dem Weg zur Entwicklung eines eigenen, ganz persönlichen Stils.
Der Alternative:
Er ist nicht gerade der potenzielle Käufer von Perlenohrringen und schicken High Heels, sondern mag es lieber lässig und gesund. Das gilt sowohl für das Gefühl der Kleidung auf seinem Körper als auch für die Umweltverträglichkeit des verwendeten Materials. Etwas, das ihn besonders kennzeichnet, kann daher eine besondere Naturverbundenheit sein. Es spricht schließlich im Grunde auch nichts dagegen, im Sommer auch mal barfuß über die Wiesen zu laufen. Zum alternativen Lebens- und Kleidungsstil kann unter anderem der Verzicht auf Kleider aus Massenproduktionsstätten gehören. Auch Schuhe aus Leder lehnen viele “alternative” Jugendliche ab – der Tiere und Menschen zu Liebe.